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| Flyer zur Ausbildung Integrationslotse |
 Sie haben Freude am Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen ?
Am 22. Februar (Montagabend), im Seniorenbegegnungszentrum Friedberg Straße "Am Alten Jungendzentrum" gibt es für die Teilnehmer noch die Abschlussrunde mit der Übergabe der Zertifikate.
Das Erfolgsprojekt Integrationslotsen.
Anschaulich wird in dem Interview der Wetterauer Zeitung mit zwei Mitgliedern des IZF dargestellt, worum es geht. (aus der WZ vom 18.8.09) Daher haben wir hier den Artikel für Sie kopiert.

 Die Aktion für Integrationslotsen in Friedberg wurde auf Initiative des IZF mit Unterstützung der FAB (für die Ausbildung), der Fachstelle für soziale Hilfen und Migration sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt Friedberg zu Beginn des Internationalen Spielefestes eröffnet.
Hintergrundinformationen zur Ausbildung zum Integrationslotsen.
Kostenlose Fortbildung Link zum Ausbildungsflyer Integrationslotse (bitte klicken)
Weitere Information: Zeitrahmen für die Basisqualifikation: 9 Module á 3 Stunden (z.B. 18.00 – 20.30 Uhr, wochentags) 2 Module á 8 Stunden (9.00 – 15.15 Uhr, voraussichtlich samstags)
In Zusammenarbeit mit:
- Wetteraukreis, Fachstelle "Sonstige soziale Hilfen und Migration" - Wetteraukreis, Stabstelle Integration - Integrationsbeauftragte der Stadt Friedberg - FAB GmbH
Die Schirmherrschaft für das Projekt hat übernommen: Der Sozialdezernent des Wetteraukreises Oswin Veith .
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Qualifizierung: Integrationslotsen Der Anspruch an Professionalität und Kompetenzen der freiwillig engagierten Integrationslotsen ist hoch. Von ihnen werden fachliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen erwartet und es ist notwendig, dass ihr Einsatz an ihren jeweiligen Fähigkeiten und Kenntnissen ausgerichtet ist. Die Qualifizierung bietet die Möglichkeit, sich über die persönliche Motivation zu vergewissern, sich Hintergrundwissen anzueignen und eigene Schwerpunkte zu setzen. Sie ist Voraussetzung für einen Einsatz als Integrationslotse oder Integrationsbegleiter. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat zum Nachweis über die absolvierten Module.
In 43 Stunden (á 45 Minuten) Basisqualifikation werden die Integrationslotsen auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, sich in zusätzlichen Modulen eigene Schwerpunkte für ihre Arbeit zu setzen. Zeitrahmen: Basisqualifikation 9 Module á 3 Stunden (18.00 – 20.30 Uhr mit 15 Minuten Pause) 2 Module á 8 Stunden (9.00 – 15.15 Uhr) wochentags oder samstags Modul 1: Motivation, Einsatzbereiche und Netzwerk (1. Abend – 3 h)) 14.9.09 Sich kennen lernen Welche Fähigkeiten und Kompetenzen bringe ich mit in die Arbeit? - soziale, fachliche und methodische Kompetenzen - Mögliche Einsatzbereiche: Alltagbewältigung, Stadtteilintegration, Konfliktvermittlung, Engagementförderung und Selbsthilfeaktivierung, Elternarbeit und Familienarbeit, kulturelle Angebote, Kontakte zu anderen "comunities", berufliche Orientierung Welche Unterstützung benötige ich? Welches Netzwerk kann ich nutzen? Welches Ziel habe ich? - Patenschaft oder Partnerschaft Modul 2: Der Einwanderungsprozess (2. Abend . 3 h) 28.9.09 Eigene Erfahrungen in oder mit der Migration Ursachen von Flucht und Migration Geschichte der Migration in Deutschland Modul 3: Intra- und Interkulturelle Kompetenz (samstags) – 8h 10.10.09 Auseinandersetzung mit dem eigenen Kulturbegriff Das Eigene im Fremden und das Fremde im Eigenen Sensibilisierung für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Kulturspezifisch oder klassen-, generations- und geschlechterspezifisch Integration, Separation und Aggregation Modul 4: Balance zwischen Nähe und Distanz (3. Abend – 3h) 19.10.09 Rollenverständnis in Tandembeziehungen Die hilflosen Helfer Möglichkeiten und Grenzen des Ehrenamtes Schutz vor zeitlicher und psychosozialer Überbelastung Modul 5a: Hilfe zur Selbsthilfe – Familienförderung (4. Abend 3h) 2.11.09 Das Bildungssystem in Deutschland verstehen: Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schule, Ausbildung Kinder als Übersetzer für die Eltern Elternmitbestimmung an den Schulen und Kindergärten, Elternabende, ehrenamtliche Tätigkeit an Kindergärten und Schulen Modul 5b: Elternförderung (5. Abend 3h) 9.11.09 Bedeutung und Möglichkeiten der Sprachförderung für Eltern Ausländerrechtliche Stellung der Eltern und deren Auswirkungen Unterstützung bei der Arbeitssuche / Arbeitslosigkeit Gesundheitliche Probleme und Gesundheitssystem Modul 6: Regionale Hilfestrukturen (6. Abend – 3h) 23.11.09 Kinder-, jugend-, frauen- und elternbezogen Begleitung zu Ämtern und Behörden Rechtliche Fragen Modul 7: Exkursion (terminliche und inhaltliche Absprache – 3h) 07.12.09 Wichtige Hilfsorganisationen, die noch unbekannt sind Die Termine der weiteren Module sollen mit den TeilnehmerInnen gemeinsam festgelegt werden. Modul 8: Kommunikation (samstags – 8h) Was ist Kommunikation? Grundlagen der Kommunikation Körpersprache – Interkulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede Missverständnisse und ihre Klärung Modul 9: Kulturelles Leben in Friedberg (7. Abend – 3h) Sich Einmischen und teilnehmen Vereinsleben Wohnort und Lebensort Möglichkeiten kultureller Begegnung Stadtbibliothek als Begegnungsraum und Bildungsangebot Theater, Stadthalle und Museen Modul 10: Exkursion (terminliche Absprache – 3h) Eigenversuch im kulturellen Leben Theater-, Museums- oder Bibliotheksbesuch Aufbau- oder Vertiefungsmodule (jeweils samstags 9.00 – 15.15)
- Die Integrationskurse als Kernstück des Zuwanderergesetzes (8h)
Aufbau, Struktur, Inhalte und Kosten; Integrationskursträger in Friedberg und Umgebung Was heißt "B1-Prüfung"? Wie lernt man eine Sprache und wann kann man eine Sprache?
- Konfliktbewältigung (8h)
psychosoziale Folgen der Migration Konfliktpotentiale im Integrationsprozess Konflikte wahrnehmen, benennen und bewältigen Hilfe im Konfliktfall Netzwerk möglicher Hilfsstrukturen
- Interreligiöser Dialog am Beispiel Islam und Christentum (8h)
Grundlagen, Gemeinsames und Trennendes Vorbereitung: Besuch einer Moschee und Gespräche Vorbereitung: Besuch einer Kirche und Gespräche - Exkursion: Besuch einer Kirche (3h)
- Exkursion: Besuch einer Moschee (3h)
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